Das Aufbauseminar für Fahranfänger (ASF) ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Seminar, das bei einer Eintragung im Fahreignungsregister während der Probezeit angeordnet wird.
Das Aufbauseminar für Fahranfänger (ASF) richtet sich an Fahranfänger, die sich noch in der zweijährigen Probezeit befinden und eine Eintragung im Fahreignungsregister erhalten haben — etwa durch eine Geschwindigkeitsübertretung, ein Rotlichtverstoß oder das Fahren unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss.
Das Seminar ist gesetzlich verpflichtend und muss innerhalb einer bestimmten Frist absolviert werden, nachdem die zuständige Führerscheinbehörde die Teilnahme angeordnet hat. Bei rechtzeitiger Teilnahme drohen weitere Sanktionen und der Führerscheinentzug.
Wir begleiten dich professionell, diskret und ohne Vorwürfe durch das Seminar. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit dir die Ursachen kritischer Fahrsituationen zu analysieren und Strategien für ein sicheres Fahrverhalten in Zukunft zu erarbeiten.
Das ASF-Seminar umfasst 4 Sitzungen à 135 Minuten und eine Beobachtungsfahrt. Es findet in einer Kleingruppe von 6–12 Teilnehmern statt. Nach erfolgreicher Teilnahme erhältst du eine offizielle Bescheinigung für die Führerscheinbehörde.
Achtung: Wird ein besonderes Aufbauseminar verlangt (bei Alkohol- und Drogenfahrten), kannst du bei uns die Adressen erfragen, die dies anbieten.
Du erhältst eine schriftliche Aufforderung zur ASF-Teilnahme von deiner Führerscheinbehörde mit einer gesetzten Frist.
aufbauseminar-bruchsal.de ↗
Dort wirst du für das nächste Seminar registriert.
In vier moderierten Gruppeneinheiten werden Fahrsituationen, Risikobewusstsein und Verhaltensänderungen besprochen — sachlich und konstruktiv. Nach der ersten Sitzung findet eine Beobachtungsfahrt statt, bei der sich die Teilnehmer gegenseitig beobachten und Feedback geben.
Nach Abschluss erhältst du deine Teilnahmebescheinigung — diese gibst du rechtzeitig bei der Behörde ab und hast damit alle Auflagen erfüllt.
Alle Fahranfänger in der 2-jährigen Probezeit, die eine Anordnung von der Behörde erhalten haben.
4 Einheiten à 135 Minuten, aufgeteilt über mehrere Tage und eine Beobachtungsfahrt. Interaktives Gruppenformat mit 6–12 Personen — keine Frontalvorlesung, sondern Gesprächsrunden.
Die Teilnahme muss innerhalb der behördlich gesetzten Frist erfolgen. Verpasse die Frist nicht — bei Überschreitung droht der Führerscheinentzug.
Neben der Pflichterfüllung gewinnst du wertvolle Einblicke in eigene Verhaltensmuster im Straßenverkehr und lernst, Risikosituationen besser einzuschätzen.
Du hast einen ausländischen Führerschein und möchtest in Deutschland Auto fahren? Wir unterstützen dich bei der Umschreibung in einen deutschen EU-Führerschein.
Wer mit einem ausländischen Führerschein dauerhaft in Deutschland lebt, muss diesen unter bestimmten Voraussetzungen in einen deutschen Führerschein umschreiben lassen. Die genauen Anforderungen hängen davon ab, aus welchem Land der Führerschein stammt und welche Führerscheinklasse umgeschrieben werden soll.
Bei Führerscheinen aus EU- und EWR-Ländern ist die Umschreibung in der Regel problemlos und ohne erneute Prüfung möglich. Bei Führerscheinen aus Drittstaaten (z. B. Türkei, Ukraine, Russland) gelten abweichende Regelungen — teils ist eine theoretische oder praktische Prüfung erforderlich.
Welche Voraussetzungen und Papiere für dich notwendig sind, erfrage beim zuständigen Landratsamt deines Wohnsitzes.
Ruf uns an oder schreibe uns. Dann können wir evtl. offene Fragen klären.
Ausbildungsvertrag unterschreiben und Lernmaterial abholen.
Bei Drittstaaten-Führerscheinen bereiten wir dich gezielt auf Theorie- und praktische Fahrprüfung vor — effizient und zeitsparend.
Nach Abschluss aller Schritte wird der deutsche Führerschein bei der Behörde beantragt und dir ausgehändigt.
Führerscheine aus EU-/EWR-Ländern (z. B. Österreich, Polen, Italien) können meist ohne Prüfung direkt umgeschrieben werden. Wir beantragen alles für dich.
Bei Ländern wie Türkei, Ukraine, Russland oder Nicht-EU-Staaten gelten besondere Regelungen — teils mit theoretischer und/oder praktischer Prüfung.
Typisch: gültiger Personalausweis/Pass, Meldebescheinigung, biometrisches Passfoto, Erster-Hilfe-Nachweis, Sehtest sowie der Originalführerschein.
Von der Erstberatung bis zur Abgabe bei der Behörde — wir übernehmen die Koordination und bereiten dich auf alle notwendigen Schritte vor.
Du bist unzufrieden mit deiner bisherigen Fahrschule oder hast die Ausbildung unterbrochen? Bei uns kannst du problemlos einsteigen — unkompliziert, ohne Verluste und mit persönlicher Betreuung von Tag eins.
Ein Fahrschulwechsel ist jederzeit möglich und vollkommen legal. Deine bisherigen Ausbildungsleistungen — bezahlte Fahrstunden, abgelegte Theorieprüfungen, gültige Ausbildungsnachweise — gehen dabei nicht verloren. Du setzt deine Ausbildung dort fort, wo du aufgehört hast.
Gründe für einen Wechsel gibt es viele: mangelnde Flexibilität bei Terminen, Unstimmigkeiten mit dem Fahrlehrer, zu langer Anfahrtsweg, Umzug oder schlicht das Gefühl, woanders besser aufgehoben zu sein. All das ist vollkommen verständlich. Bei uns zählt, dass du gut und sicher ausgebildet wirst — egal, was vorher war.
Wir nehmen uns Zeit für ein persönliches Aufnahmegespräch, in dem wir deinen bisherigen Stand gemeinsam einschätzen und einen individuellen Plan für deine restliche Ausbildung erstellen. Transparenz und Fairness sind uns dabei besonders wichtig.
Ruf uns an oder schreib uns — wir beantworten alle Fragen offen und ehrlich, noch bevor du dich entscheidest.
Ausbildungsnachweis mitbringen, dieser muss dir von deiner bisherigen Fahrschule ausgehändigt werden.
Wir analysieren deinen bisherigen Ausbildungsstand und erstellen gemeinsam einen realistischen Plan bis zur Führerscheinprüfung.
Ab dem ersten Termin bist du vollwertiges Mitglied der Fahrschule Haas — mit persönlicher Betreuung und flexiblen Terminen.
Alle bereits absolvierten Fahrstunden, bestandene Theorieprüfung, Sonderfahrten und gezahlte TÜV-Gebühren bleiben vollständig anrechenbar.
Wir wissen, dass Schule, Beruf und Alltag Zeit in Anspruch nehmen. Daher bieten wir flexible Terminvergabe — auch abends und an Samstagen nach Absprache.
Du hast bei uns keine anonyme Nummer. Wir kennen unsere Fahrschüler persönlich und passen die Ausbildung individuell an deine Stärken und Lernpace an.
Wir sprechen offen über Kosten, Zeitrahmen und realistische Prüfungstermine — damit du keine unangenehmen Überraschungen erlebst.
Du möchtest deinen Beruf zum Beruf machen? Die Fahrlehrerausbildung ist eine fundierte, staatlich anerkannte Ausbildung mit echten Karriereperspektiven — und wir begleiten dich auf diesem Weg.
Fahrlehrer zu werden bedeutet mehr als Autofahren beibringen. Es ist ein pädagogisch anspruchsvoller Beruf, der Fachwissen, Einfühlungsvermögen, Geduld und didaktische Kompetenz vereint. Die Ausbildung ist gesetzlich geregelt und endet mit staatlichen Prüfungen vor dem Prüfungsausschuss der Fahrlehrerprüfstelle.
Je nach angestrebter Fahrlehrerlaubnis (Klassen BE, A und CE) gliedert sich die Ausbildung in einen fahrpraktischen und einen pädagogisch-theoretischen Teil. Wir bieten dir sowohl die Ausbildung in unserem Betrieb als auch die Vorbereitung auf die Prüfungen an, begleitet von erfahrenen Fahrlehrern mit langjähriger Praxis.
Ob als Quereinsteiger, nach einer beruflichen Veränderung oder als junger Mensch direkt nach der Schule — der Weg zum Fahrlehrer steht dir offen. Wir beraten dich ehrlich über Voraussetzungen, Kosten und Zeitrahmen und finden gemeinsam den für dich passenden Einstieg.
Die Fahrlehrerausbildung kann über Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit oder über Förderprogramme des Arbeitsamts finanziert werden. Sprich uns an — wir kennen die Möglichkeiten.
Mindestalter 21 Jahre, mindestens 2 Jahre Fahrpraxis, Führerschein Klasse B/BE, einwandfreies Führungszeugnis — wir checken gemeinsam, ob du starten kannst.
Nach einem Erstgespräch schließen wir einen Ausbildungsvertrag. Bei Bedarf helfen wir bei der Beantragung eines Bildungsgutscheins beim Arbeitsamt.
Fachkundeunterricht in Verkehrspädagogik, Verkehrsrecht, Fahrzeugtechnik und Fahrverhaltensanalyse — fundiert und prüfungsorientiert in einer anerkannten Fahrlehrerausbildungsstätte.
Fahrpraktische Ausbildung und Lehrproben mit echten Fahrschülern unter Aufsicht — so sammelst du wertvolle Erfahrung vor den Prüfungen.
Schriftliche, mündliche und praktische Prüfungen vor dem Prüfungsausschuss. Nach bestandener Prüfung erhältst du die Fahrlehrerlaubnis.
BE (PKW/Anhänger), A (Motorrad) und CE (LKW/Sattelzug) — je nach angestrebter Klasse variieren Inhalt und Dauer der Ausbildung. Mehrere Klassen sind kombinierbar.
Die Ausbildung kann durch Bildungsgutscheine der Bundesagentur für Arbeit oder über das Qualifizierungschancengesetz vollständig oder teilweise gefördert werden.
Typischerweise 12–18 Monate für Klasse BE — je nach Vorwissen, Lernintensität und angestrebten Klassen. Auch berufsbegleitend möglich.
Als ausgebildeter Fahrlehrer kannst du in einer Fahrschule angestellt arbeiten, eine eigene Fahrschule gründen oder als selbstständiger Fahrlehrer tätig werden.